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WIE ENTSTEHT HONIG?

WIE ENTSTEHT HONIG?
2021-10-08 12:32:11N HauckHonig

Honig ist auf der ganzen Welt sehr beliebt. Doch nur die wenigsten wissen wirklich, wie er gemacht wird. In diesem Artikel erhalten Sie zahlreiche Informationen darüber, wie Honig hergestellt wird. Grundsätzlich stimmt es, dass der Honig von den Bienen hergestellt wird. Allerdings muss beachtet werden, dass es einige physikalische Tricks gibt, wie letztlich Honig aus Honigtau und Blütennektar hergestellt wird. Nachdem Sie diesen Beitrag gelesen haben, werden Sie definitiv wissen, wie das Honig herstellen funktioniert.
 

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VOM NEKTAR ZUM HONIG

 

Sollte eine Erkundungsbiene eine Nektarquelle entdeckt haben, wird sie ihre Artgenossen mit dem Bienentanz darauf aufmerksam machen. Die Saugrüssel von den Bienen nehmen den Pflanzensaft auf und lagern ihn anschließend in dem Honigmagen ein. Wenn dieser voll ist, kehrt die Biene zu dem Bienenstock zurück und übergibt den Inhalt aus dem Honigmagen an die Stockbiene. Dann beginnt die Arbeit, die Herstellung des Honigs. Am Anfang ist Honig nicht mehr als eine wässrige und zuckerhaltige Lösung.

SCHRITT 1 - AUFSAUGEN UND ABLASSEN
Der Pflanzensaft wird im Bienenstock mehrfach eingesaugt und anschließend wieder abgegeben. Der Saft wird mit Säuren, bieneneigenen Substanzen, Proteinen und Enzymen angereichert. Dies erfolgt bei jedem Vorgang. Gleichzeitig verringert sich der Wassergehalt um ein hohes Maß.

SCHRITT 2 - EINLAGERUNG

Die Einlagerung beginnt, wenn der Wassergehalt bei rund 30 bis 40 Prozent zu finden ist. Die Bienen wissen instinktiv, wann es so weit ist. Nachdem dies geschehen ist, wird der verdickte Saft in eine leere Wabenzelle eingefüllt. Dies erfolgt nicht bis zum Rand, weil der Wassergehalt noch weiter reduziert werden muss. Aufgrund dessen muss eine Verdunstungsfläche geschaffen werden. Damit das Wasser schneller verdunsten kann, fächeln die Bienen mit den Flügeln und beschleunigen das Ganze. Der Wassergehalt kann von den Bienen ohne technische Hilfsmittel von 75 Prozent auf 20 Prozent reduziert werden. Dies geschieht binnen kürzester Zeit.

SCHRITT 3 - VERDECKELN

Es ist sehr wichtig, dass das Ganze verschlossen wird. Sollte der Inhalt von der Wabe auf eine richtige Konsistenz gekommen sein, muss der Wachsdeckel auf die Zelle gesetzt werden. Der Wassergehalt muss geringer als 20 Prozent sein. Anhand der Verdeckelung kann der Imker erkennen, ob der Honig bereits reif ist. Es ist sehr wichtig, dass den Bienen nicht der komplette Honig weggenommen wird
 

Wichtige Informationen rund um die Honigproduktion:

1.) Honig wird nur geerntet, wenn er weniger als 18 Prozent Wasser enthält

2.) Ernte erfolgt meist ab der zweiten Juliwoche

3.) Wabenzellen werden entfernt

4.) Wachsschicht wird entfernt

5.) Honig kann aus Wabe herausgeschleudert werden

6.) Imker muss Honig rühren, damit er nicht kristallisiert

7.) Honig kann zum Schluss in Gläser abgefüllt werden
 

DER DEUTSCHE HONIG

Der deutsche Honig hat eine sehr hohe Qualität. Sollte der Honig reif sein, muss er einen niedrigen Wassergehalt aufweisen. Laut dem Deutschem Imkerbund ist der obere Grenzwert bei 18 Prozent zu finden. Dann kann der Honig vom Imker geerntet werden. In Deutschland ist es verboten, dass der Honig weiter behandelt wird. Aufgrund dessen ist er qualitativ so hochwertig. Außerhalb von der Europäischen Union gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dass der Honig vorab gefiltert wird. Dies geht meist auf die Lasten der Qualität.
 

FAZIT

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass die Herstellung von Honig ein sehr eindrucksvolles Szenario ist. Es beginnt bei der Biene und endet bei dem Imker. Jeder, der diesen Beitrag gelesen hat und selbst gerne Honig mag, wird nun wissen, wie das Honig herstellen funktioniert.